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Förderverein Filmkultur Bonn

Zur Titelseite: Internationale Stummfilmtage - gleich zum Programm der Stummfilmtage

Die internationalen Stummfilmtage finden statt vom 16. bis 26. August 2012

Wir freuen uns mit Ihnen schon jetzt auf die Stummfilmtage. Weitere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

NOSFERATU IM TELEKOM FORUM

Förderverein Filmkultur Bonn e.V. veranstaltet Stummfilmtag Spezial in Kooperation mit der Telekom zur Unterstützung der Internationalen Stummfilmtage

Bonn, 1. Dezember 2011. Wer Stummfilm mit Livemusik liebt, muss nicht bis zum nächsten Bonner Sommerkino im August 2012 warten: Der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. beginnt das neue Jahr mit einer neuen Kooperation und präsentiert am 21. Januar erstmals gemeinsam mit der Telekom einen Stummfilm mit livemusikalischer Begleitung im Telekom Forum Bonn.

Für den Auftakt der Zusammenarbeit haben die Veranstalter mit Friedrich Wilhelm Murnaus NOSFERATU aus dem Jahr 1922 eine Produktion ausgewählt, die nicht nur den Darsteller des dämonischen Blutsaugers Graf Orlok, Max Schreck, zur Stummfilmlegende machte und 2012 das 90. Jubiläum ihrer Uraufführung feiert, sondern als der erste Vampir- und Horrorfilm überhaupt und eine der besten Verfilmungen des Dracula-Stoffs gilt. „NOSFERATU ist ein Klassiker des Genres wie kein zweiter und ein Monument unserer Filmgeschichte, dessen geniale Bildschöpfungen sich tief ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben haben“, so die Murnau-Stiftung.

Livemusikalisch begleitet wird die „Symphonie des Grauens“ vom Aljoscha Zimmermann-Ensemble; die Violinistin Sabrina Zimmermann, die seit 1992 gemeinsam mit ihrem Vater auftrat, setzt seine Arbeit seit seinem Tod 2009 fort, arrangiert seine Partituren und erweckt sie zu neuem Leben. Im Telekom Forum wird sie mit dem Pianisten und Komponisten Mark Pogolski sowie dem Percussionisten und langjährigen Ensemblemitglied Markus Steiner zu erleben sein.

Es stehen genügend Parkplätze im Telekomforum zur Verfügung, sämtliche Außenparkplätze für Mitarbeiter sind geöffnet. - Tickets sind ab sofort an allen Vorverkaufsstellen von BonnTicket zum Preis von € 12,00 bzw. ermäßigt € 10,00 zzgl. VVK-Gebühren erhältlich, Kurzentschlossene zahlen an der Abendkasse € 15,00 bzw. € 12,00.


cinescuela – 5 Jahre spanisches Schulkino in Bonn

Jetzt ist cinescuela schon fünf Jahre alt. Wir hatten es ins Leben gerufen, um der wachsenden Zahl der Spanisch-Schülerinnen und -Schüler eine Möglichkeit zu geben, spanische und lateinamerikanische Filme im Kino zu erleben – und zwar Filme, die für Jugendliche spannend sind, gut zum Unterricht passen und vielfältige Eindrücke spanischsprachiger (Film)Kultur ermöglichen. Wir haben den Eindruck, dass dieses Konzept aufgegangen ist. Mit 1354 Besucher/innen hat die Zuschauerzahl erneut zugenommen. Schüler/innen und Lehrer/innen aus 27 Schulen der Region (und darüber hinaus: Schon zum 3. Mal kam eine große Gruppe aus Viersen mit dem Bus zum Festival) haben mitgemacht. Für viele Schulen gehört cinescuela inzwischen anscheinend zum festen Programm. – Hoffen wir, dass das auch in Zukunft so bleibt! Im Bornheimer Alexander-von-Humboldt-Gymnasium gab es sogar einen Projektkurs zum Festival, dessen Teilnehmer je drei Festivalfilme sahen. Wir danken allen beteiligten Lehrer/innen für ihren (oft großen) Einsatz und die vielen positiven und konstruktiven Rückmeldungen! Dank des besonders guten Besuchs der Abendvorstellungen kam auch für das außerschulische Publikum Festivalstimmung auf.

Das Filmprogramm war anspruchsvoll: Sozialrealistisches und politisches Kino stand im Mittelpunkt, und zwar nicht nur neue Filme von Icíar Bollaín, Alejandro González Iñárritu, Florence Jaugey und Mar Coll, sondern auch Werke von politisch engagierten Regisseuren der älteren Generation wie Fernando Solanas, Patricio Guzmán und Ken Loach – die immer noch einen entscheidenden Einfluss ausüben. Ein Ergebnis, das uns besonders freut: Es gab diesmal nicht nur ein oder zwei Publikumslieblinge, sondern gleich fünf Filme, die deutlich über 100 oder sogar 200 Zuschauer/innen hatten, und zwar ebenso aktuelle Werke wie Filmklassiker: LA YUMA, der erste nicaraguanische Spielfilm seit 20 Jahren, Icíar Bollaíns TAMBIÉN LA LLUVIA, den wir als Vorpremiere zeigen konnten, und BIUTIFUL waren am erfolgreichsten (wobei letzterer allerdings einigen zu hart war), dicht gefolgt von Solanas' surrealem Roadmovie EL VIAJE und dem bewegenden Bürgerkriegsfilm TIERRA Y LIBERTAD/LAND AND FREEDOM von Ken Loach.

Die genauen Zahlen: Insgesamt 1354 Personen haben am Festival teilgenommen (2010: 1297), dabei sank die Beteiligung des Schulpublikums leicht (1126; 2010: 1144), während das allgemeine Abendpublikum deutlich zunahm (228, 2010: 153). Der beliebteste Film war LA YUMA (329 Schulpublikum, 45 Abendpublikum), gefolgt von BIUTIFUL (252 Schul-, 7 Abendpublikum), TAMBIÉN LA LLUVIA (228 Schulpublikum), EL VIAJE (113 Schul-, 88 Abendpublikum) und TIERRA Y LIBERTAD (137 Schul-, 37 Abendpublikum). Lediglich der poetisch-philosophische Dokumentarfilm NOSTALGIA DE LA LUZ (32 Schul-, 31 Abendpublikum) und der zunächst als katalanisch-sprachig angekündigte TRES DÍAS CON LA FAMILIA (35 Schul-, 20 Abendpublikum) wurden weniger frequentiert. Der Besucherdurchschnitt der 22 Vorstellungen (2010: 21) im Kino in der Brotfabrik und im LVR-LandesMuseum Bonn lag wie im letzten Jahr bei knapp 62 Personen. Die Zahl der beteiligten Schulen ist auf 27 gestiegen – die bei weitem höchste Zahl seit Gründung des Festivals (2010: 21). Neben 7 Schulen aus Bonn (2010: 5) und 9 aus dem Köln-Bonner Umland (2010: 8) nahmen 9 Kölner Schulen (2010: 5) sowie 2 aus der weiteren Umgebung (2010: 3) teil, das Koblenzer Hilda-Gymnasium und ein Bus mit 100 Schüler/innen des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums Viersen.

Cinescuela 2012 ist für den 8. bis 21. November 2012 geplant. Eine Lehrerfortbildung wird Ende September/Anfang Oktober stattfinden. Schicken Sie uns gerne auch (bis Mai 2012) Filmwünsche und Anregungen für das neue Festivalprogramm!

PREISGEKRÖNT IN DIE ZUKUNFT - ZUSCHAUERREKORD BEI DEN INTERNATIONALEN STUMMFILMTAGEN

Bonn, 22. August 2011. Mit schallendem Gelächter und tosendem Applaus für die ANITA GARVIN & MARION BYRON COMEDIES endete gestern Abend im voll besetzten Arkadenhof der Universität das 27. Bonner Sommerkino. Mit insgesamt 24.000 Zuschauern stellte das Festival in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord auf, was die Veranstalter vom Förderverein Filmkultur Bonn e.V. gerade nach dem Kampf um die Finanzierung besonders freut. Dabei wurde nicht nur Altbewährtes vom Publikum bejubelt, wie z.B. Buster Keatons Klassiker VERFLIXTE GASTFREUNDSCHAFT, bei dem aufgrund des großen Andrangs sogar die Tore zum Hof verschlossen werden mussten.

Auch der Japan-Schwerpunkt stieß auf großes Interesse: Die japanischen Stummfilme und vor allem die Begleitung durch den Benshi Ichiro Kataoka, der die Filme nach japanischer Erzähltradition kommentierte, wurden mit Begeisterung aufgenommen. Als eine wichtige Neuerung fand begleitend zum Festival ein Symposium zu den „Deutsch-Japanischen Filmbeziehungen" in Kooperation mit der Universität statt, an dem am 17. und 18. August jeweils 120 Experten wie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Neugier und Enthusiasmus teilnahmen. Der Erfolg dieses Pilotprojekts spricht dafür, dass es auch in den nächsten Jahren gelingen wird, gemeinsam mit der Universität Symposien zu den Schwerpunktthemen der Stummfilmtage zu entwickeln. Wie Rektor Fohrmann in seinem Grußwort bestätigte, mangelt es nicht an Ideen für die Zukunft.

Durch eine weitere, neue Kooperation fand das Sommerkino einen besonders feierlichen Abschluss: Der erste vom Beethovenfest gestiftete Ad Hoc-Livemusikpreis wurde von der Fachjury aus Stefan Drößler (Filmmuseum München), Lena Geisen (Beethovenfest) und Felicitas Kleiner (film-dienst) verliehen. Der mit EUR 1.500 dotierte und einem Konzert beim Beethovenfest im September verknüpfte Hauptpreis ging an das Percussion-Ensemble Anja Wegmann und Christian Roderburg aus Düsseldorf für die Begleitung des deutschen Stummfilms VANINA. Laut Jury-Begründung sei es den Musikern gelungen, „Arthur von Gerlachs relativ statisch inszenierten Film in ein fiebrig-mitreißendes, unheimliches Drama zu verwandeln", wodurch „in beispielhafter Weise eine Verschmelzung von Bild und Musik zu einem zeitlosen Filmerlebnis" stattgefunden habe. Mit einem zweiten, mit EUR 500 dotierten Preis zeichnete die Jury den englischen Musiker Stephen Horne für seine Begleitung des russischen Films NAGEL IM STIEFEL an Klavier, Akkordeon und Flöte aus, die „das russische Bürgerkriegsdrama in all seiner Ambivalenz erfahrbar" gemacht habe. Anja Wegmann, die den Hauptpreis persönlich entgegen nahm, brachte ihre Freude über diese neue Initiative zum Ausdruck: „Ich spiele immer sehr gerne beim Bonner Sommerkino, schätze die einzigartige Atmosphäre und das tolle Publikum und freue mich deshalb umso mehr über die Möglichkeit, durch das Konzert beim Beethovenfest vielleicht noch mehr Zuschauer für das Festival begeistern zu können."

Nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel; deshalb danken die Festivalmacher nach dem großen Erfolg der 27. Ausgabe der Internationalen Stummfilmtage noch einmal herzlich allen Partnern, Unterstützern und dem treuen Publikum und gehen schon bald mit Vorfreude in die Vorbereitungen für das 28. Bonner Sommerkino, das im August 2012 stattfinden wird.

SCHATTEN, DIE VORÜBER ZIEHEN

Bonn, 3. Juni 2011. Schatten, die vorüber ziehen – der Titel des Eröffnungsfilms, den Kurator Stefan Drößler für die diesjährigen Internationalen Stummfilmtage – 27. Bonner Sommerkino ausgewählt hat, hätte programmatischer kaum sein können angesichts der unsicheren finanziellen Situation, in der sich der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. als Veranstalternoch vor wenigen Tagen befand. Dessen Existenz stand auf dem Spiel, wäre man dem Verwaltungsvorschlag der Gelderverteilung für die freien Kulturträger gefolgt.

Nur dadurch, dass kontinuierlich die Personal- und Infrastruktur des Fördervereins auch für die Festivalvorbereitung genutzt werden kann (Ausarbeitung von Anträgen, Sponsorensuche, Archivaustausch mit anderen am Festival beteiligten Archiven weltweit) sind die Stummfilmtage durchführbar. Der Verein ist aber nicht nur Veranstalter des Sommerkinos, sondern er ist in Bonn und Umgebung die einzige Institution , die sich dem Filmerbe in seiner Gänze widmet. So betreut der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. ein national und international aktives und renommiertes Filmarchiv mit über 1 000 Filmtiteln, engagiert sich seit Jahren für hochwertige Schulveranstaltungen und Filmvermittlung im Kinder- und Jugendbildungsbereich und ist für Bürgerinnen und Bürger sowie Institutionen Ansprechpartner für Filmrecherchen weltweit. Aber der Mehrheit des Kulturausschusses sprach sich deutlich für Veranstaltung und Veranstalter aus und beschloss die Förderung in ungekürzter Höhe sowohl der Stummfilmtage als auch des Fördervereins Filmkultur Bonn e.V. für 2011 und 2012.

Ob die Schatten tatsächlich vorüber gezogen sind, bleibt abzuwarten – bis ein definitiver Beschluss des Rates vorliegt. Dennoch zeigt sich Sigrid Limprecht, Geschäftsführerin des Förderverein Filmkultur Bonn e.V. sehr erleichtert: „Nun können wir endlich wieder all unsere Energien auf die Verastaltung richten. Wir sind überzeugt davon, dass die 27. Auflage des Festivals an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen kann und Filmliebhaber von nah und fern in den Arkadenhof der Uni führen wird.“ Es ist in diesem Jahr nicht nur ein weiteres Mal gelungen, ein spannendes und vielseitiges Programm aus Premieren, Wiederentdeckungen und Klassikern zusammenzustellen, das in Kürze auf www.film-ist-kultur.de zu finden sein wird.

Darüber konnte das Programm um neue Komponenten weiter entwickelt werden: So wird die Universität Bonn gemeinsam mit der Waseda Universität in Tokio, dem Förderverein Filmkultur Bonn e. V. und dem Filmmuseum München das 150jährige Bestehen der deutsch-japanischen Beziehungen mit einem Symposium zur deutsch-japanischen Filmgeschichte begehen. Das Symposium, zu dem eine Reihe ausgewiesener Experten aus Japan kommen wird, findet am 17. und 18. August in der Universität Bonn statt und wird neben Fachpublikum allen filminteressierten Bürgerinnen und Bürgern zugänglich sein.

Eine neue Kooperation hat zudem Ilona Schmiel, Intendantin des Beethovenfestes, initiiert: Erstmals wird die beste live-musikalische Begleitung eines Stummfilms mit einem eigens ausgelobten Preis ausgezeichnet. Eine Jury aus Lena Geisen vom Beethovenfest, Stefan Drößler und Felicitas Kleiner von der Zeitschrift film-dienst wird den mit € 1.500 dotierten und einem Konzert im Rahmen des Beethovenfestes verknüpften Preis vergeben. Zudem soll ein weiterer, mit € 500 dotierter Preis dem Publikum ermöglichen, ebenfalls seinen Favoriten zu küren. Mit dieser neuen Initiative soll endlich, so Ilona Schmiel, die große Virtuosität der Stummfilmmusiker, die leider oft nur in Expertenkreisen bekannt sind, gebührend gewürdigt werden.

Besondere Umstände, besondere Maßnahmen – und eine Auszeichnung für eine besondere Kunstform

Bonn, 27. Mai 2011 – Kürzlich wurde mit der sogenannten Giftliste der Vorschlag des Kulturamtes zu den städtischen Zuschüssen an freie Träger in Bonn für das laufende und das nächste Jahr veröffentlicht. Die Internationalen Stummfilmtage Bonn – Bonner Sommerkino sollen diesem Vorschlag gemäß 2011 und 2012 Zuschüsse von jährlich € 40.000, also in ungekürzter Höhe, erhalten – ein positives Signal für ein Festival mit überregionaler Ausstrahlung, das seit fast drei Jahrzehnten einem ausgesprochen heterogenen Publikum bei freiem Eintritt filmisches Erbe vermittelt. So weit, so gut. Wäre da nicht die Tatsache, dass für den Veranstalter eben dieses Festivals, den Förderverein Filmkultur Bonn, in derselben Liste Kürzungen in Höhe von 20 % vorgeschlagen werden. Der Verein, der zurzeit mit dem absoluten Minimum an finanziellen Mitteln agiert, könnte eine derartige Kürzung nicht verkraften, seine Arbeit nicht fortsetzen. Und damit bleibt auch die Zukunft der Stummfilmtage vorerst ungewiss.

Besondere Situationen erfordern bekanntlich besondere Maßnahmen – daher freut es die Festivalmacher angesichts der unsicheren Lage umso mehr, dass es Kurator Stefan Drößler nicht nur ein weiteres Mal gelungen ist, ein spannendes und vielseitiges Programm aus Premieren, Wiederentdeckungen und Klassikern zusammenzustellen, das in Kürze auf auf dieser Seite zu finden sein wird.

Darüber hinaus wird eine neue Form der Kooperation der Stummfilmtage mit dem Beethovenfest Bonn das Programm bereichern: Wie Ilona Schmiel und Sigrid Limprecht am vergangenen Donnerstag bereits in einer Pressekonferenz mitteilten, wird ein eigens ausgelobter Preis die beste live-musikalische Begleitung eines Stummfilms während des Festivals auszeichnen. Eine Jury aus Lena Geisen vom Beethovenfest, Stefan Drößler und Felicitas Kleiner von der Zeitschrift film-dienst wird den mit € 1.500 dotierten und einem Konzert im Rahmen des Beethovenfestes verknüpften Preis vergeben. Zudem soll ein weiterer, mit € 500 dotierter Preis dem Publikum ermöglichen, ebenfalls seinen Favoriten zu küren. Mit dieser neuen Initiative soll endlich, so Ilona Schmiel, die große Virtuosität der Stummfilmmusiker, die leider oft nur in Expertenkreisen bekannt sind, gebührend gewürdigt werden.

Cinéfête 11 bricht alle Rekorde

Das französische Schulfilmfestival Cinéfête erfreute sich dieses Jahr besonders großer Beliebtheit. In der Woche vom 17. bis 23. Februar 2011 besuchten fast 2300 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren über 100 Lehrerinnen und Lehrern die beiden Kinos im LVR-LandesMuseum Bonn und in der Brotfabrik. Damit wurde der Zuschauerrekord von 2009 nochmals um fast 300 übertroffen. Sieben der achtzehn Schulvorstellungen waren fast oder ganz ausverkauft. Trotzdem gelang es uns, (fast) jeden Terminwunsch auch noch in der Woche vor Festivalbeginn zu erfüllen. Insgesamt 27 Schulen haben sich am Festival beteiligt, nicht nur aus Bonn und seiner näheren Umgebung, sondern sogar aus Köln-Mülheim und Linz. Der bei weitem beliebteste Film war die Familienkomödie LA PREMIÈRE ÉTOILE (TRIFF DIE ELISABETHS) mit 1100 Besuchern, gefolgt von MA VIE EN ROSE mit 480 und dem sozialkritischen Flüchtlingsdrama WELCOME mit 410 Besuchern. Aber Beliebtheit ist natürlich keine Frage der Zahlen, sondern der Zufriedenheit unseres jungen Publikums! Und die Stimmung in den Kinosälen war gut - oft gab es sogar Applaus.

Ohne die Kooperation mit dem Institut Français Düsseldorf, dessen Referent (in diesem Jahr Maxime Bleuzé) traditionell die Lehrerfortbildung zum Festival leitet, dem Institut Robert Schuman und dem Forum 2000 - Nouvelles Options Françaises, die uns bei der Bewerbung der Veranstaltung unterstützen, und dem LVR-LandesMuseum Bonn mit seinem schönen großen Kinosaal wäre ein solcher Erfolg nicht möglich. Aber auch vom Festival-Team des Fördervereins Filmkultur Bonn verlangt cinéfête hohen Einsatz über das Jahr und vor allem in den Wochen vor und während der Veranstaltung. Wir nehmen uns gerne Zeit, Lehrerinnen und Lehrer persönlich zu beraten und auch kurzfristig noch Sondervorstellungen auf die Beine zu stellen. Als Reaktion auf Disziplinschwierigkeiten in der Vergangenheit setzen wir für alle Veranstaltungen eine zusätzliche Saalaufsicht ein. Um eine passende Filmauswahl und eine optimale Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs zu erleichtern, bieten wir jedes Jahr eine Lehrerfortbildung zum Festival an, die auch in diesem Jahr wieder von mehr als einem Dutzend Teilnehmer/innen besucht wurde. Die seit Jahren (nahezu) kontinuierlich steigenden Zuschauerzahlen sehen wir gerne als Bestätigung dieses Engagements. Nicht zuletzt danken wir auch allen beteiligten Lehrerinnen und Lehrer für ihren filmpädagogischen Einsatz, ihre Unterstützung und Begeisterung, auf die das Festival weiter angewiesen bleibt.

In diesem Jahr hat erstmals Franziska Kremser einen wesentlichen Teil der Festivalorganisation übernommen. Sie ist von nun an die Projektleiterin für cinéfête in Bonn und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen! Sie übernimmt diese Aufgabe von Ansgar Thiele, der das Festival seit 2004/5 in Bonn betreut hatte.

Inzwischen stehen die cinéfête-Termine für 2012 fest: Das Festival wird - etwas später als sonst - vom 8. bis 14. März stattfinden. Die Lehrerfortbildung ist für Mitte Februar geplant, den genauen Termin werden wir zeitnah bekannt geben. Wir hoffen, die Termine passen gut in Ihren Schuljahresplan und freuen uns auf ein Wiedersehen im Kino!

27. Internationale Stummfilmtage - Bonner Sommerkino

Der Termin für die 27. Internationalen Stummfilmtage Bonn steht fest. Vom 11.8.2011 - 21.8.2011 werden allabendlich Stummfilme mit livemusikalischer Begleitung im Arkadenhof der Universität Bonn gezeigt.

Aktion Stumme Freunde geht weiter

Die Stummfilmtage liegen Ihnen am Herzen? Sie möchten wissen, wie es mit der Veranstaltung weitergeht? Werden Sie Stumme Freundin / Stummer Freund. Klicken Sie hier

Internationale Stummfilmtage - 26. Bonner Sommerkino

Alle Informationen zu den Internationalen Stummfilmtagen - 26. Bonner Sommerkino finden Sie auf unserer Internetseite zum Festival!

METROPOLIS in restaurierter Fassung eröffnet Stummfilmtage 2010

Am 12. August 2010 beginnen die Internationalen Stummfilmtage - 26. Bonner Sommerkino mit der restaurierten Fassung des Films METROPOLIS. - "Entdeckt wurde diese weltweit einzigartige "Metropolis"-Fassung in Argentinien, von Fernando Martín Peña und der Direktorin des Museo del Cine, Paula Félix-Didier. Im Museo del Cine in Buenos Aires lagerte ein 16-mm-Negativ des Films, das 30 Minuten Filmmaterial enthält, welches in keiner anderen überlieferten Kopie inbegriffen ist. Dank dieser Zusätze vermittelt die aktuelle Restaurierung einen authentischen Eindruck von der ursprünglichen Fassung des Films, auch wenn noch etwa 300 Meter Film fehlen." (arte.tv)

1800 Schülerinnen und Schüler bei cinéfête 10

Fast 1800 Schüler/innen und mehr als 100 Lehrer/innen aus 24 Schulen aus Bonn und seiner Umgebung (zwischen Linz, Rheinbach und Wesseling) haben an der Jubiläumsausgabe des französischen Schulfilmfestivals cinéfête teilgenommen. Die beliebtesten Filme waren ENTRE LES MURS (DIE KLASSE) (506 Schüler/innen), MOI CÉSAR (376 Schüler/innen), MALABAR PRINCESS (264 Schüler/innen) und HOP (212 Schüler/innen). Wir freuen uns über diesen Erfolg und danken allen, die mitgemacht haben!

Wir freuen uns auch über jede Rückmeldung, Verbesserungsvorschläge, Lob und Kritik zu Ablauf, Materialien, Filmauswahl usw. (E-Mail: bonn@film-ist-kultur.de).

Der Termin von cinéfête 11 steht bereits fest: vom 17. bis 23. Februar 2011 - in der Woche nach den Zeugnissen und noch vor Karneval - kommt das beliebte Festival mit neuen Filme nach Bonn. Informationen zu Programm und Fortbildungstermin erscheinen zu Schuljahrsbeginn auf der Internetseite der Bonner Kinemathek. Auch in der Zwischenzeit zeigt das Kino in der Brotfabrik französische Filme in OmU, die für Schulvorstellungen gebucht werden können. Informationen und Links zu diesen Filmen finden Sie auf der Schulprogramm-Seite der Bonner Kinemathek.

DER BETTLER VOM KÖLNER DOM auf DVD

Die Nachfrage nach dem Stummfilm DER BETTLER VOM KÖLNER DOM war während der Stummfilmtage 2010 sehr groß. Letzte Woche trafen nun endlich die DVDs der Edition Filmmuseum bei uns ein. Sie können den Film nun also direkt bei uns im Büro in der Kreuzstraße 16 erwerben (29,95 Euro) - von Montag bisFreitag ab 13.00 Uhr , am Wochenende während der regulären Kassenöffnungszeiten des Kinos (jeweils 30 Minuten vor und nach Veranstaltungsbeginn). Bitte kurz per Mail sokifoerderung@film-ist-kultur.de) Bescheid sagen bzw. Exemplar(e) reservieren.

Sollen wir verstummen?

Es ist zu befürchten, dass die anstehenden Einsparungen der Stadt Bonn auch die Internationalen Stummfilmtage treffen. Um die Veranstaltung in dieser, auch von Ihnen so geschätzten, Form fortführen zu können, sind wir mehr denn je auf Sie - unser Publikum - angewiesen. Zeigen Sie, dass diese Veranstaltung erhalten werden muß und spenden Sie für die Stummfilmtage und / oder werden Sie Stummer Freund / Stumme Freundin der Internationalen Stummfilmtage. Weitere Informationen zur Aktion Stummer Freund / Stumme Freundin erhalten Sie an unserem Infostand während des Festivals oder telefnisch unter: 0228-478568.

Spendenkonto:Förderverein Filmkultur
Sparkasse Köln / Bonn: BLZ 370 501 98
Konto-Nummer: 32 920 167
Stichwort: Spende Stummfilmtage Bonn 2011

Europäische Filmavantgarden

In Zusammenarbeit mit der Universität Bonn (Abteilung: Institut für Kommunikationswissenschaften, Bonner Italien-Zentrum) war der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. im Wintersemester 2009/2010 Veranstalter der Reihe EUROPÄISCHE FILMAVANTGARDEN. Die Konzeption der Reihe als Ringvorlesung ermöglichte es Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz nach Bonn zu holen, welche die verschiedenen Themenfelder bearbeiteten. Am Montag, dem 02.11.2009 eröffneten Prof. Dr. Ursula von Keitz und Prof. Dr. Paul Geyer mit «La coquille et le clergyman» (1928) und «Le souriante de Madame Beudet» (1922) von Germaine Dulac die Ringvorlesung. Die Eröffnung stand unter dem Thema: "Seh-Revolutionen. Kinematographie zwischen Abstraktion, Reflexion und Emotion" [weiter lesen ...]

Aus unserem Verleihprogramm

Empfehlung aus unserem Verleihprogramm: IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN, USA 1947

















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