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BRD / DDR deutsche Filmgeschichte(n)
Filmseminar im Kino in der Brotfabrik

Forum

Filmseminar

BRD / DDR deutsche Filmgeschichte(n)

Termine:

Teil I (17.1. - 28.3.06)
Kurs Nr.: 16a

Teil II (25.4. - 20.6.06)
Kurs Nr.: 16b

Leitung:

Mark Heinold, M.A., Studium der Filmwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik in Marburg, Bochum und Bologna

Forum zum Filmseminar - Ihre Meinung online

Seit dem letzten Jahr wird im Kino in der Brotfabrik ein Filmseminar angeboten. Unter wechselnden thematischen Schwerpunkten werden wöchentlich Filme im Kino in der Brotfabrik angesehen und im Anschluss darüber gemeinsam diskutiert.

Kurze Einführungen vor dem Film erklären den filmhistorischen Kontext. Die Filmaufführungen sind öffentlich. Zur Teilnahme am Seminar ist eine Anmeldung erforderlich. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V. und dem Bildungswerk der Brotfabrik.

Thema des nächsten Filmseminars ab Januar 2006:

BRD/DDR - Deutsche Filmgeschichte(n): Teil I & II

Dieser Kurs wendet sich an Filminteressierte, die Spaß an Filmgesprächen haben und sich mit den Grundlagen der deutschen Filmgeschichte (nach 1945) vertraut machen möchten. Gemeinsam schauen die KursteilnehmerInnen im Kino in der Brotfabrik Filme und diskutieren anschließend inhaltliche, ästhetische und stilistische Fragen. Betrachtet wird der bundesdeutsche Film und die Filme der DDR. Ausgesucht werden Filme, die sowohl deutsche Geschichte reflektieren als auch selber Filmgeschichte geschrieben haben.

Der Kurs ist in zwei Teile gegliedert! In Teil I werden die Filme beginnend von der deutschen Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre hinein untersucht. Teil II befasst sich mit den Filmen der 60er und 70er Jahre.

Kursleitung: Mark Heinold, M.A., Studium der Filmwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik in Marburg, Bochum und Bologna.

Kursbeginn: 19.00 Uhr im Kino in der Brotfabrik, 19.30 Uhr Filmbeginn, danach ab ca. 21. 15 Uhr gemeinsames Gespräch.

Teil I (17.1. - 28.3.06) Kurs Nr.: 16a

1) 17.1. / 2) 24.1. / 3) 31.1. / 4) 7.2. [BERLINALE] 5) 21.2. [Karneval] 6) 7.3. / 7) 14.3. / 8) 21.3. / 9) 28.3. 2006

Osterferien 10.-21.4.2006

Teil II (25.4. - 20.6.06) Kurs Nr.: 16b

1) 25.4 / 2) 2.5. / 3) 9.5. / 4) 16.5. 5) 23.5. / 6) 30.5. / 7) 6.6. / 8) 13.6. / 9) 20.6.

Anmeldung, Information

e-mail: bildungswerk@brotfabrik-bonn.de
Internet: externer Verweis folgtwww.brotfabrik-bonn.de (Rubrik: Bildungswerk; Kurse und Workshops)
Telefon: 0228/42131-10

Die ersten Termine

BRD / DDR - Deutsche Filmgeschichte(n)

DIE MÖRDER SIND UNTER UNS

Der Arzt Dr. Mertens kehrt 1945 seelisch gebrochen in das zerbombte Berlin zurück. Immer wieder drängen sich ihm die Bilder von der Ermordung wehrloser Menschen vor Augen. Diese Schreckenserinnerungen lassen ihn an der Möglichkeit, jemals wieder als Arzt arbeiten zu können, zweifeln. Seelischen Beistand und Unterkunft findet er bei der ehemaligen KZ-Insassin Susanne Waller, gespielt von Hildegard Knef. Die Situation eskaliert, als Mertens den ehemaligen Kommandeur Brückner wiedertrifft, der 1942 in Polen unschuldige Geiseln erschießen ließ. Mertens beschließt, Brückner, der jetzt Fabrikbesitzer ist, zu töten... "Der am 15. Oktober 1946 uraufgeführte erste deutsche Spielfilm nach dem Zweiten Weltkrieg stellte bei seiner Bestandsaufnahme des materiellen und moralischen Trümmerfeldes, dass der Nationalsozialismus hinterlassen hatte, die Frage nach der Schuld und differenzierte zwischen Kriegsverbrechern und jenen Deutschen, die 'kollektivschuldig' wurden." (Reclams Lexikon des Deutschen Films)

Termin: Dienstag, 17. Januar, 19.30 Uhr - Online-Reservierung

DIE SÜNDERIN

'Der' Skandalfilm der 1950er Jahre. Die durch unglückliche Umstände zur Prostituierten gewordene Martina (Hildegard Knef) lernt eines Tages doch noch ihre große Liebe kennen. Der ältere Maler Alexander aber ist schwer krank und nur eine sehr teure Operation könnte ihm das Leben retten. Um dies zu ermöglichen, geht Martina ihrem alten Gewerbe nach. Doch der Eingriff an Alexanders Gehirntumor bringt nur eine zeitweilige Linderung, keine endgültige Heilung... Der Film zog Proteste kirchlicher und politischer Kreise nach sich und führte dazu, dass die Kirche ihre Mitarbeit in der 'Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft' (FSK) zeitweise einstellte.

Termin: Dienstag, 24. Januar, 19.30 Uhr - Online-Reservierung

DAS BEIL VON WANDSBEK

Der erste 'Verbotsfilm' der DEFA-Produktion aus dem Jahr 1951 erzählt die Geschichte des Hamburger Schlachtermeisters Teetjen, den Mitte der 30er Jahren heftige Geldsorgen plagen: Ein großes Kaufhaus ganz in der Nähe seines Ladens zieht ihm die Kundschaft ab. Immer stärker an den existenziellen Abgrund geschoben, lässt er sich auf einen mörderischen Vertrag ein. Für eine große Summe Geld übernimmt er für die Hamburger SS die Hinrichtung von vier Kommunisten. Als die Nachbarschaft davon erfährt, wird sein Kundenkreis immer kleiner und der finanzielle Ruin lässt sich nicht mehr aufhalten.

Termin: Dienstag, 31. Januar, 19.30 Uhr - Online-Reservierung

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