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| WAS IST LOS IM ZIRKUS BEELY? | |
| Deutschland 1926 - Regie: Harr y Piel - Drehbuch: Max Bauer nach Motiven der Romane 'Das Geheimnis des Zirkus Barré' und 'Der Reiter ohne Kopf' - Kamera: Georg Muschner Gotthar t Wolf - Darsteller: Harry Piel Hanni Weiße Ilona Karolewna Fritz Greiner Erich Kaiser-Titz Charly Berger Eugen Burg Ralf Ostermann - Produktion: Nero-Film GmbH - Premiere: 14.1.1927 (Berlin) - Archiv Filmmuseum München - Farbe: mehrfarbig viragiert - 1938 m, 77 min., 22 B/s |
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Sensationsdarsteller Harry Piel gehörte zu den erfolgreichsten Filmstars des deutschen Films
der 10er, 20er und 30er Jahre. WAS IST LOS IM ZIRKUS BEELY? Ist ein Kriminalfilm aus dem
Zirkusmilieu, in dem Piel die gefährlichsten Situationen meistern muß und sich in geheimen
Gängen, Fallen und Verliesen mit Raubtieren und Giftschlangen konfrontiert sieht. Die Handlung ist kompliziert, bleibt aber immer spannend und vergnüglich populäres Unterhaltungskino in einer wunderschön restaurierten Filmkopie mit den originalen Farbviragen.
"Es wird unserem tapferen Harry Piel nicht leicht gemacht wie gesagt: der muskulöse Neger, der geheimnisvolle Mann mit der Maske und die intrigierende Tänzerin!. Aber wir sind es ja gewöhnt von Harry Piel, daß er alles spielend bewältigt und überwältigt, was sich ihm in den Weg stellt: er findet das Geld, die Verbrecher werden bestraft und die blinde schöne Tochter bekommt ihr Augenlicht wieder, auf daß Harry Piel sie heiraten kann. Wir sind begeistert von dir, wie immer, Harry Piel, aber heiraten, nein, das hättest du nicht sollen! Erstens ist es stillos von einem Privatdetektiv, und zweitens, wo läßt du die Frau, wenn du deinen 76. Film drehst?" Die Filmwoche, 1927 "Harry Piels Augen füllen die Leinwand. Sie sind groß, ruhig, dominant und doch vertrauener weckend. Das muss auch der Tiger so sehen, zu dem Harry Piel in den Käfiggestoßen wird. Die wild umherspringende Bestie legt sich hin, läßt sich von Harry am Kopf kraulen, schmust mit ihm Wange an Wange und denkt gar nicht daran, ihn aufzufressen. Später wird der Tiger mit Harry zusammen die Zirkus-Bar besuchen, sich über die Theke lehnen und sich füttern lassen, derweil alle anderen im Raum entsetzt Reißaus nehmen. Die Szenen mit dem Tiger gehören zu den zahlreichen schönen Überraschungen in WAS IST LOS IM ZIRKUS BEELY? Der Film lebt von der strukturbedingten permanenten Spannung in mehreren parallelen Handlungssträngen, deren Zusammenhang sich erst nach und nach ergibt. Da ohnehin nur wenige Stummfilme dieses frühen deutschen Schauspieler-Regisseurs (18921963) erhalten sind, bleibt zu hoffen, daß dieser immer wieder mit humor vollen Einlagen überraschende Krimi bald öfter gezeigt wird." Andrea Dittgen, in: Filmdienst 24/2001 |
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