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Inhalt

WAS UNS DER WALD ERZÄHLT

Programm: Bonn 2007 Druckversion Festival-Archiv

Deutschland 1920 - Regie: Adolf von Dungern - Drehbuch: Dr. W. Berndt - Kamera: Günther Rittau - Biologische Assistenz: Wolfram Junghans, R. Rangnow - Produktion: Decla-Bioscop AG, Berlin - Premiere: September 1920 - Format: 35mm - Länge: 160 Meter, 6 Minuten (22 Bilder/sec) - Farbe: mehrfarbig viragiert - Zwischentitel: deutsch

Musikbegleitung: Günter A. Buchwald

Ein "Kulturfilm", der uns das Leben der Insekten und Reptilien vor Augen führt. In den 20er Jahren war das Medium Film soweit etabliert, daß es auch verstärkt als Lehrfilm genutzt wurde und Bereiche aus der Biologie, Medizin oder Naturwissenschaft vorstellte. WAS UNS DER WALD ERZÄHLT aus der Reihe "Natur im Film" richtet sich an ein breites Publikum und kleidet seine z. T. in einem Terrarium gefilmten Aufnahmen in eine Rahmenhandlung, deren schlichte Naivität heute eher amüsiert.

Besprechungen

Gerade in den letzten Tagen haben wir wiederholt Gelegenheit gehabt, über Lehrfilmvorführungen zu berichten. Da war ein Lehrfilm-Nachmittag in dem Vorführungsraum der Deutschen Lichtbild-Gesellschaft; da war ein Lehrfilm-Vormittag bei der UFA. Nun ist die Decla-Bioskop an dritter Stelle nachgefolgt (...). Während die Lehrfilme der Ufa sich auf das rein Sachliche beschränken, auf jede Umrahmung verzichten und auf minutiöse Ausarbeitung aller Details Wert legen, und während die D.L.G. in ihren Lehrfilmen einen erkennbaren Ton auf das Interessante legt, ohne dabei den wissenschaftlichen Wert zu mindern, sucht die Decla-Bioscop das Lehrreiche in einem oft amüsanten Gewande zu bieten. (...) "Die Natur ist nicht grausam, sie ist auch nicht allgütig, - die Natur ist allschaffend", heißt ein sehr guter Zwischentitel in einem der gezeigten Filme. Ein Naturforscher trifft im Walde auf ein paar junge Menschen; die weiht er in seine ebenso geheimnisvolle wie interessante Welt ein, und jenes Titelwort ist sein Abschiedswort an seine jungen Freunde. An diesem Beispiel erkennt man, wie die Decla-Bioskop ihre Lehrfilme umrahmt. (...) Wir hoffen auf die Zukunft des Lehrfilms und der filmischen Lehre.

L.K.F. in: Film-Kurier 23.9.1920.

(Filmkritik siehe unten)

Der Ameisenlöwe baut sich seinen Trichter und lauert den Ameisen und Fliegen auf. Zwei Käfer fechten einen erbitterten Kampf aus, dem ein junger Frosch mit einem Sprung ein Ende macht, indem er einen der Käfer erlegt. Alle diese bildlichen Darstellungen müssen bei unseren Kindern endlich einmal die Fremdheit der Natur gegenüber aufheben. (...) Die Aufnahmen (...) stehen auf der Höhe, die uns aus amerikanischen Lehrfilmen rühmlich bekannt ist.

Jli. in: Vossische Zeitung, 26.9.1920.

(Filmkritik siehe unten)

Ausführliches Zitat und weitere Kritiken

Natur im Film.

Lehrfilme der Decla-Bioscop.

In einem recht hübsch ausgestatteten und übersichtlich geordneten Heftchen, das "Natur im Film" überschrieben ist, hat die Decla-Bioskop das Programm niedergelegt, nach dem ihre wissenschaftliche Abteilung arbeitet. Es war zugleich das Programm der gestrigen Presse- und Interessentenvorführung im "Marmorhaus". Gerade in den letzten Tagen haben wir wiederholt Gelegenheit gehabt, über Lehrfilmvorführungen zu berichten. Da war ein Lehrfilm-Nachmittag in dem Vorführungsraum der Deutschen Lichtbild-Gesellschaft; da war ein Lehrfilm-Vormittag bei der UFA. Nun ist die Decla-Bioskop an dritter Stelle nachgefolgt, damit das ernsthafte Kollegium voll werde. Man darf sagen, daß das was die Decla-Bioskop gestern bot, nicht hinter dem zurückstand, was die anderen hatten sehen lassen.

Die Natur ist unerschöpflich; es lassen sich immer neue Wunder und Überraschungen auf dem rollenden Bande festhalten. Dennoch ist nicht jedes Thema zur Verfilmung geeignet. Wir hatten bereits vor dem Kriege Lehrfilme, Naturaufnahmen und Aufnahmen aus der Natur (was nicht dasselbe ist. Eine Naturaufnahme ist bildmäßige Wiedergabe der nach vulgärem Begriff unbelebten Natur; eine Aufnahme aus der Natur schildert Vorgänge ihres organisierten Lebens, gibt also Beobachtungen an der menschlichen Physis oder an der Tier- und Pflanzenwelt wieder.) Naturaufnahmen, zumeist höchst geschmacklos koloriert, genossen wir vor dem Kriege schon häufig. Aufnahmen aus der Natur waren seltener, aber man sah sie doch hin und wieder, und mitunter waren es sogar recht gute Sachen, die sich auch heute noch sehen lassen dürften. Vielleicht mehr am Lehrfilm als am Unterhaltungsfilm ist die Entwicklung des Filmes an sich und der Kinematographie zu ermessen. Während des Krieges ist in Deutschland auf diesem Gebiete wohl tüchtig gearbeitet worden, aber nach allem, was man aus der ausländischen Presse erfährt, hat man auch dort nicht geschlafen. Leider fehlt bisher noch die Vergleichsmöglichkeit, um zu erkennen, wie weit man es im Verhältnis zu den anderen vorwärts gebracht hat. Nach dem, was wir in den letzten Tagen von dem deutschen Lehrfilm gesehen haben, dürfen wir aber der gewissen Zuversicht Ausdruck geben, daß Deutschland auf diesem Gebiete nicht hinter dem Auslande zurückgeblieben ist. Auch der gestrige Nachmittag war wiederum geeignet, diese Hoffnung zu stärken.

Während die Lehrfilme der Ufa sich auf das rein Sachliche beschränken, auf jede Umrahmung verzichten und auf minutiöse Ausarbeitung aller Details Wert legen, und während die D.L.G. in ihren Lehrfilmen einen erkennbaren Ton auf das Interessante legt, ohne dabei den wissenschaftlichen Wert zu mindern, sucht die Decla-Bioscop das Lehrreiche in einem oft amüsanten Gewande zu bieten. Man merkt die Absicht, aber man freut sich darüber, weil man hofft, daß so vielleicht am ehesten der Weg gefunden wird, um dem großen Publikum den Lehrfilm schmackhaft zu machen. In einem kurzen einleitenden Vortrag erläuterte gestern Dr. W. Berndt die Grundlinien, nach denen die Lehrfilme der Decla-Bioskop in der Regel aufgebaut werden. Anknüpfend an Ernst Häckels mich immer etwas optimistisch anmutendes Wort: "Wo keine Langeweile ist, ist bald Interesse!" führte er aus, daß man nicht ganze Entwicklungsgänge aus der Natur beobachten werde, sondern Phasen, Ausschnitte aus ihnen gewissermaßen, die aber doch Schlüsse auf das Ganze, dem sie entnommen seien , zuließen. Um die beiden Grundpfeiler, auf denen alles Naturgeschehen ruht, rankten sich demgemäß die Bilder, die uns gezeigt wurden. Wie sagt doch Schiller:

".................................................
So übt Natur die Mutterpflicht
Und sorgt, daß nie die Kette bricht
Und daß der Reif nicht springet.
Einstweilen, bis den Bau der Welt
Philosophie zusammenhält,
Erhält sie das Getriebe
Durch Hunger und durch Liebe."

Also: "Hunger" und "Liebe" sahen wir. "Die Natur ist nicht grausam, sie ist auch nicht allgütig, - die Natur ist allschaffend, heißt ein sehr guter Zwischentitel in einem der gezeigten Filme. Ein Naturforscher trifft im Walde auf ein paar junge Menschen; die weiht er in seine ebenso geheimnisvolle wie interessante Welt ein, und jenes Titelwort ist sein Abschiedswort an seine jungen Freunde. An diesem Beispiel erkennt man, wie die Decla-Bioskop ihre Lehrfilme umrahmt. Die Filme zeigen im Einzelnen zuerst die Wasserspinne (...); "Verborgene Wunder unserer Gewässer" heißt ein anderes Thema. (...) "Krieg und Frieden im feuchten Element hieß ein drittes Thema, und ein viertes "Was uns der Wald erzählt". Ein fünftes beschäftigte sich mit der menschlichen Muskulatur; (...) Ich werde mich im übrigen aber hüten, Ihnen, verehrter Leser, jeden Film einzeln zu beschreiben: was die Decla-Bioskop mit ihrer Presse- und Interessentenvorführung beabsichtigte, das ist auch nur der Zweck dieser schnellen Zeilen - das Interesse der großen Öffentlichkeit hinzulenken auf den Lehrfilm, auf daß er nicht nur in der Schulstube und dem Hörsaal, sondern auch im öffentlichen Lichtspielraum zur Wirkung gelange!

Wir wissen, daß sich der Lehrfilm allmählich durchsetzen wird; aber - je schneller, desto besser. Die Lichtspieltheaterbesitzer haben die Auswahl in Hülle und Fülle. Allerdings ist es wünschenswert, daß die Fabrikationsfirmen ihnen entgegenkommen und nicht zu hohe Forderungen für ihre Lehrfilme stellen. Lehrfilme herstellen heißt Kulturaufgaben erfüllen, und das ist noch immer mit Opfern verbunden gewesen. Mögen die Fabrikationsfirmen an den Spielfilmen so viel verdienen wie nur irgend möglich, - aus dem Lehrfilm sollten sie nach Möglichkeit kein Geschäft machen! (Die D.L.G. läßt uns sagen, daß sie durchaus bereit ist, ihre Lehrfilme zu einem äußerst billigen Preis zur Verfügung zu stellen.)

Wir hoffen auf die Zukunft des Lehrfilms und der filmischen Lehre.

L.K.F. in: Film-Kurier Nr. 213, 23.9.1920.

Natur im Film.

Prächtige Naturaufnahmen bot die Decla-Bioscop am Donnerstag geladenen Gästen im Marmorhaus dar. Das Ziel dieses Films ist, nicht nur zu belehren, sondern auch zu unterhalten. Es sind daher keine trockenen Lehrfilme, sondern ihre unterrichtliche Eigenschaft ist hinter der Unterhaltung versteckt. Aus verschiedenen großangelegten Filmen, die sich mit dem Leben in unseren Gewässern, im Walde und in den Aquarien beschäftigen, wurden Ausschnitte geboten, die vortrefliche pädagogische Eignung verrieten. (...) Ein zweiter Film beschäftigte sich mit dem Kleinleben im Walde. Der Ameisenlöwe baut sich seinen Trichter und lauert den Ameisen und Fliegen auf. Zwei Käfer fechten einen erbitterten Kampf aus, dem ein junger Frosch mit einem Sprung ein Ende macht, indem er einen der Käfer erlegt. Alle diese bildlichen Darstellungen müssen bei unseren Kindern endlich einmal die Fremdheit der Natur gegenüber aufheben. Es war doch recht bezeichnend, daß erst die letzten Filme, die zahme Tiere zeigten, beispielsweise eine durch den Menschen erzielte Freundschaft von Taube, Marder, Fuchs, Katze und Singvogel, das Jauchzen der Kinder hervorlockte. Sie sind eben noch völlig naturfremd, verabscheuen den Kampf der Tiere miteinander, und haben Mitleid mit den Kleinen, die von den Großen überwältigt werden. Die Aufnahmen, die Freiherr von Dungern und Dr. Berndt mit Hilfe von Junghans gemacht haben und die Rittau ausgeführt hat, stehen auf der Höhe, die uns aus amerikanischen Lehrfilmen rühmlich bekannt ist.

Jli. in: Vossische Zeitung, 26.9.1920.

"Natur im Film", Lehr- und Anschauungsfilme der Wissenschaftlichen Abteilung Decla-Bioscop, Berlin SW, Friedrichstraße 22) . Technische Leitung: Frhr. A. von Dungern, Aufnahmeleitung: Frhr. A. v. Dungern, Dr. W.Berndt; Biologische Assistenz: W.Junghans, R. Rangnow; Photographie: Günther Rittau.)

Die Decla-Bioscop-Gesellschaft hat nach dem Muster anderer großer Filmkonzerne ihrem Betriebe eine wissenschaftliche Abteilung angegliedert; die Ergebnisse sechsmonatiger Arbeit wurden im Marmorhaus einem Kreise von Pressevertretern und Interessenten vorgeführt. Es ist dankbar anzuerkennen, daß sich immer mehr der führenden Firmen in der Filmindustrie neben reinen Unterhaltungsfilmen auch der Pflege der wissenschaftlichen und Lehrfilme widmen, de heute leider noch ziemlich unrentabel ist, und dessen Herstellungskosten daher nur von bedeutenden Unternehmen getragen werden können. Im Interesse der heranwachsenden Jugend sowie der Volksbildung im allgemeinen wäre es jedenfalls sehr zu wünschen, daß derartige Bestrebungen eine möglichst weite Unterstützung fänden. Das Ziel, auf das die "Decla" lossteuert, erstreckt sich nicht nur auf den reinen Lehrfilm; es wird vielmehr bezweckt, gewissermaßen unterhaltende Filme aus der Natur zu schaffen, die bestimmt sind, auch das Interesse weiterer Volksschichten zu erregen und als Beiprogramm in den Kinotheatern spielend Wissen zu vermitteln und gleichzeitig Liebe zur Natur zu erwecken. Die Texte, denen man vielleicht nur vorwerfen könnte, daß sie ein wenig lang sind, sprechen daher eine volkstümliche Sprache, der auch ein kleiner Anflug von Humor nicht fehlt, und erübrigen jeden mündlichen Erläuterungsvortrag. Die Filme selbst sind das Ergebnis unendlich mühsamer, mit viel Liebe und Geduld durchgeführter Forschungsarbeiten, an denen sowohl der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung der "Decla" Freiherr A. von Dungern und Dr. W. Berndt, sowie als biologischer Assistent Dr. W. Junghaus und als Photograph Günther Rittau gleichen Anteil haben. Sie verstanden es, die Natur in ihrem geheimsten Wirken und Werden zu belauschen. Besonders die Kleintierwelt - die Spinnen, Käfer, Raupen, Frösche und Insekten - fand verständnisvolle Beachtung; sie lieferte Bilder mit wirklich spannenden Momenten, denn Selbsterhaltung und Fortpflanzung sind die Triebfedern, die auch das niedrigste Lebewesen beherrschen. Hier tobt der nackte Kampf ums Dasein, ohne verschönerndes Mäntelchen. Der Größere, Stärkere frißt einfach den Kleineren, Schwächeren auf. Selbst unter Käfern und Fischen finden erbitterte Kämpfe statt. Daneben findet sich als schönes Moment die Mutterliebe, die allerdings oft nicht über das Brutgeschäft hinausgeht. Interessant ist das Ausschlüpfen eines 1 mm großen Räupchens aus dem Ei, die Geburt der Larve aus der Raupe und des Schmetterlings aus der Larve, eine Froschmahlzeit, die Wasserspinne, die ihr Nest aus Luftblasen gleich einer Taucherglocke baut, ein Kampf zwischen zwei Stichlingsvätern, von denen der eine sein Nest verteidigt, ein Käferduell und vieles andere. Als Beweis dafür, daß auch die größten Feinde in der Tierwelt bei geeigneter Pflege und gemeinsamer Aufzucht die besten Freunde sein können, diente ein Bild, auf dem Taube und Marder, Kanarienvogel und Katze, Fuchs und Hund in friedlichem Idyll beieinander saßen. Bei anderen Bildern wiederum konnten Grausamkeit und Erotik nicht ganz ausgeschaltet werden, immer aber ergeben sich interessante Bilder, die auch den Durchschnittskinobesucher zu fesseln imstande sind und denen eine möglichst große Verbreitung zu wünschen ist.

Ein kurzer einleitender Vortrag, den Dr. W. Brandt dem Auditorium hielt, erläuterte zusammenfassend die Grundsätze für die neue Decla-Serie "Natur im Film". Sie will zunächst ganz ausschließlich unterhalten, vielleicht auch interessieren, vor allem volkstümlich zum Volke sprechen." Nach dem Gesehenen kann man behaupten, daß den wissenschaftlichen Mitarbeitern die Lösung der gestellten Aufgabe vollauf gelungen ist: die gebotenen Filme sind interessant, unterhaltend und volkstümlich. (...) Ein reich illustriertes, hübsch ausgestattetes Programmheft informierte über die Wege, auf denen die Decla-Bioscop dem Ziele zustrebt: das Interesse an den Naturvorgängen durch populäre Filme zu wecken, zu heben und zu festigen.

L[udwig] B[rauner] in: Der Kinematograph No. 716, 3.10.1920.

Neue Lehrfilme.

Die von Baron v. Dungern und Dr. Berndt geleitete wissenschaftliche Abteilung der Decla führte einem geladenen Kreise ihre ersten Erzeugnisse vor: die Decla marschiert auf ein ganz anderes Ziel los als das bisher von den verschiedenen Kulturfilm-Organisationen, wie der D.L.G. und der Kulturabteilung der Ufa verfolgte. Sie will keine streng wissenschaftlichen, für Schule, Universität und Vortragssaal bestimmten, sondern populärwissenschaftliche Bilder schaffen, die als Beiprogrammfilme der Kinotheater selbst sich an ein breites Publikum wenden. Mit ihren in gefälliger Form gebrachten, dabei außerordentlich lehrreichen und mit bemerkenswertem Geschick hergestellten Szenen aus dem Tierleben, denen zugleich auch starke Spannungs-Akte innewohnen, hat sie durchaus das richtige getroffen und das Kinoprogramm um eine ausgezeichnete Nummer bereichert. Dies bewies der Beifall des Laienpublikums und wurde auch von den Unterrichts-Fachleuten, namentlich von dem anwesenden Unterrichtsminister Haenisch, anerkannt.

Wbg. in: Lichtbild-Bühne 13.Jg., No.39, 25.9.1920.




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