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Standort: | |
| THE GHOST TRAIN | |
| DER GEISTERZUG | |
| Großbritannien 1927 - Regie Géza von Bolváry - Drehbuch Adolf Lantz Benno Vigny nach dem Stück von Arnold Ridley - Kamera Otto Kanturek - Darsteller Guy Newall Louis Ralph Ilse Bois John Manners Hilde Jennings Ernest Verebes Agnes Kerolenko Hertha von Walther - Produktion Gainsborough Phoebus-Film GmbH - Premiere 16.9.1927 - Archiv British Film Institute, London - Farbe schwarzweiß - 2011 m, 80 min., 22 B/s |
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Auf einem Bahnhof sammelt sich eine Menschengruppe und wartet voller Schrecken auf
einen Geisterzug. Die stumme Filmadaption eines populären britischen Theaterstücks hatte
das Problem zu lösen, den im Theater hauptsächlich mit akustischen Effekten in Szene
geset zten Geisterzug zu visualisieren. Rasche Bildmontagen, avantgardistische Lichteffekte
und animierte Zwischentitel gehören zu den Stilmitteln dieses Films, der die Qualitäten des
britischen Kinos mit den Vorzügen der deutschen Studioproduktionen zu vereinen wußte.
"In englischen Filmen scheint es Mode geworden zu sein, ausländische Schauspieler und Regisseure einzusetzen, damit man die Filme auch auf dem Kontinent verkaufen kann. THE GHOST TRAIN hat einen österreichischen Regisseur sowie zwei deutsche und ein ungarisches Besetzungsmitglied. Die Deutsche Ilse Bois ist als die Abstinenzlerin, die den Flachmann des Helden für ein Medizinfläschchen hält und auf einen Zug leer t, der Knüller des Films. Eine großartige Schauspielerin. Die Tricks des Films Schwenkblenden von Großaufnahmen zur Halbtotale und mehrere wirkungsvolle überlappende Großaufnahmen sind sehr gut gemacht. Die Kamera erinnert insgesamt an E. A. Duponts VARIETÉ (1925), ist aber klarer und präziser. Regie und Darsteller sind sehr gut und die Eisenbahnthematik ist ausgezeichnet und zum Teil neuartig umgesetzt." Variety, 12.10.1927 "Als er einmal eine vierstündige Zugverspätung auf einem einsamen Bahnsteig absit- zen mußte, kam dem Bühnenautor Arnold Ridley die Idee zu einem Theaterstück. Eine Woche später hatte er das Stück 'The Ghost Train' vollendet, das in London zu einem Riesener folg wurde und 600 Aufführungen erlebte, obwohl die Geräusche des Geisterzuges hinter der Bühne nicht einfach zu produzieren waren. 1927 wurde das Erfolgsstück von Gainsborough in einem Joint Venture mit der deutschen Ufa zum ersten Mal für die Leinwand adaptiert. Als Folge der britisch-deutschen Zusammenarbeit weist der Film viele Elemente typisch deutscher Filmtechnik auf, wie die Verwendung von Miniaturmodellen und eine sehr rasche Schnittfolge. Studioaufnahmen entstanden in den Ufa-Studios in Berlin, wohingegen die Bahnszenen in Hampshire gedreht wurden. www.missinglink.free-online.co.uk/train.htm |
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