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das geheimnisvolle haus
(LA MAISON DU MYSTERE)
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Wichtiger Hinweis: Auf dieser Seite finden Sie Inhaltsangaben zu den Folgen des Films, die jeweils nach der Aufführung im Rahmen der internationalen Stummfilmtage 2006 hier veröffentlicht werden. Wenn Sie sich die Spannung für eine spätere Aufführung erhalten wollen, lesen Sie nicht weiter.
Rudeberg zwingt Corradin, ein Geständnis aufzusetzen. Als Gegenleistung für sein Schweigen fordert Rudeberg, daß Corradin ihm einen festen Posten in Les Basses-Bruyères verschaffen und seinem Sohn eine gute Erziehung ermöglichen soll. Zufällig entdeckt Corradin Villandrits Versteck. Er verrät ihn in einem aus Zeitungsbuchstaben geklebten anonymen Brief an die Polizei. Julien Villandrit wird verhaftet und zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Sieben Jahre sind vergangen. Das Leben auf Les Basses-Bruyères hat sich verändert. Rudeberg arbeitet nun als Gärtner. Sein Sohn Pascal (Vladimir Strijiewski) und Christiane, die Tochter Régines und Juliens (Simone Genevois), sind eng befreundet. Corradin setzt alles daran, Régine endlich für sich zu gewinnen. Da erreicht sie ein Brief aus der fernen Strafkolonie. Julien bittet sie in diesem Brief, ihn nicht zu vergessen. Vor allem aber solle sie sich vor Corradin in acht nehmen.
Régine will das Gerichtsverfahren gegen ihren Mann noch einmal aufrollen. Beim Studium alter Zeitungen stößt sie auf die von Corradin zerschnittene Ausgabe, die dieser sofort zu verbergen versucht. Ihr Verdacht gegen Corradin erhärtet sich, als ihr in der Gerichtsakte sein anonymer Brief in die Hände fällt.
Villandrit gelingt währenddessen auf abenteuerliche Weise die Flucht aus der Strafkolonie. Eine dramatische Verfolgungsjagd gipfelt in der Überquerung einer Schlucht, deren Brücke zerstört ist. Einige Wochen später melden Zeitungen den Tod Villandrits, der bei der Flucht sein Leben verloren habe. Sollte Corradin nun endlich am Ziel seiner Wünsche sein, und Régine zur Heirat überreden können?
Rudeberg verfaßt, um sich gegen Corradin zu schützen, ein Geständnis. Der Notar, bei dem er es hinterlegt, soll es im Falle seines Todes Madame Villandrit übermitteln.
Der totgeglaubte Julien Villandrit lebt. In abgerissener Kleidung begegnet er seiner Tochter, die ihm, den sie zunächst für einen Bettler hält, ihre Geldbörse gibt. Dann jedoch erkennt sie ihren Vater. Beide sind überglücklich. Bevor sie sich wieder trennen müssen, schärft Villandrit dem Mädchen ein, niemandem von ihrer Begegnung zu erzählen. Zum Andenken nimmt er ihre Schleife an sich.
Der Ausbruch des 1. Weltkriegs 1914 vereitelt ein baldiges Wiedersehen. Während Corradin vom Kriegsdienst freigestellt wird, melden sich Villandrit und Rudebergs Sohn Pascal freiwillig zur Armee.
Die kriegsbedingte Trennung hat die Liebe Pascals und Christianes (Francine Mussy) noch vertieft. Corradin drängt Madame Villandrit mehr denn je zur Ehe. Doch auch Julien Villandrit ist in seine Heimat zurückgekehrt. Auf der Suche nach Arbeit nimmt er eine Stelle als Zirkusclown an. Der Zufall will es, daß bereits sein erster Auftritt ihn in die Nähe von Les Basses-Bruyères führt. Unter dem Gelächter des Publikums - darunter auch Christiane und Pascal - muß der im Clownskostüm nicht wiederzuerkennende Villandrit sich verprügeln lassen. Er verläßt den Zirkus und nimmt, verkleidet und unter falschem Namen, eine Stelle in seiner eigenen Fabrik an. Vorerst gibt er sich nicht zu erkennen. Dennoch ahnen Tochter und Mutter die wahre Identität des Fremden.
Eines Abends belauscht Villandrit ein Gespräch zwischen Corradin und Rudeberg über die Mord-Negative. Er sucht die Nähe Régines. Beide werden Zeugen, wie Pascal und Christiane einander schwören, sich eher zu töten, als eine Trennung zuzulassen. Als Villandrit daraufhin das Gefühl übermannt, meint seine Frau, ihn zu erkennen. Er gibt vor, sie nicht zu verstehen. Noch ist er nicht imstande, seine eigene Unschuld zu beweisen. Und auch sein Verdacht, die geliebte Frau könnte seinem Rivalen Corradin nachgegeben haben, ist nicht gestillt. Werden sie je wieder glücklich sein können?