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das geheimnisvolle haus
(LA MAISON DU MYSTERE)
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Wichtiger Hinweis: Auf dieser Seite finden Sie Inhaltsangaben zu den Folgen des Films, die jeweils nach der Aufführung im Rahmen der internationalen Stummfilmtage 2006 hier veröffentlicht werden. Wenn Sie sich die Spannung für eine spätere Aufführung erhalten wollen, lesen Sie nicht weiter.
Julien Villandrit (Iwan Mosjukin) ist der jugendliche Herr über Schloß und Fabrik Les Basses-Bruyères. Nicht weit von seinem Anwesen wohnen General de Bettigny und seine Frau mit ihrer reizenden Tochter Régine (Hélène Darly). Juliens Glück scheint vollkommen, als Régine ihm ihre Liebe gesteht. Schon einen Monat später ist die Hochzeit. Henri Corradin allerdings, der Jugendfreund Juliens, der zugleich dessen Fabrik leitet (Charles Vanel), kann die Freude des jungen Paares nicht teilen. Auch er hatte ein Auge auf Régine geworfen...
Sieben Jahre sind vergangen. Julien und Régine haben inzwischen eine kleine Tochter, Christiane. Ein Schatten fällt auf die junge Familie, als Julien die schwierige wirtschaftliche Lage seiner Firma erkennen muß. Ein alter Freund der de Bettignys, der reiche Bankier Marjory (Bartkevitsch), hilft ihm aus seiner finanziellen Notlage. Indessen entstehen Zweifel an der Uneigennützigkeit des Bankiers. Er beauftragt den Holzfäller Rudeberg, einen leidenschaftlichen Amateurphotographen (Nicolas Koline), damit, Régine heimlich zu photographieren. Eines Tages sieht Julien, wie Marjory seiner Frau einen Ring überreicht. Henri, der Régine immer noch liebt, gelingt es, Juliens Eifersucht zu wecken: Sollte Marjory mehr sein für Régine als nur ein väterlicher Freund?
Einen Monat später muß Julien Villandrit, um den Ruin seiner Fabrik zu verhindern, nach Paris fahren, wo er indessen erfährt, daß Marjory ein weiteres Mal seine Schulden getilgt hat. Der reiche Bankier verfaßt derweil, Juliens Abwesenheit nutzend, einen Brief, in dem er Régine mit leidenschaftlichen Worten zu einem Rendezvous in seine Villa lädt. Henri Corradin gelangt durch Zufall in den Besitz des Briefs. Er spielt ihn Julien zu, der unerwartet früh aus Paris zurückkehrt. Julien ist außer sich. Auf der Suche nach seiner Frau verschafft er sich bei Marjory Zutritt. Es kommt zum Kampf, bei dem Julien seinen Wohltäter und vermeintlichen Rivalen fast erwürgt. Marjory folgt Julien, als dieser aus dem Haus stürmt, und bittet ihn um Gnade für Régine und sich selbst. Er gesteht ihm, am Ufer eines nahegelegenen Sees angelangt, daß Régine in Wirklichkeit seine Tochter sei. Er nimmt ihm das Versprechen ab, niemandem davon zu erzählen. Dann bricht er zusammen. Julien eilt nach Hilfe. Als Julien mit einigen Helfern zurückkehrt, müssen sie feststellen, daß Marjory ermordet worden ist. Rudeberg, der sich durch Zufall mit seinem Photoapparat in der Gegend aufgehalten hatte, ist heimlicher Zeuge der schrecklichen Tat.
Julien berichtet Régine das Vorgefallene. Sie glaubt an seine Unschuld. Aller Anschein aber spricht gegen ihn. Da Julien zu seinem Versprechen, Marjorys wahre Identität nicht zu enthüllen, steht, kann er nichts zu seiner Entlastung vorbringen. Und auch Rudeberg schweigt. Der Untersuchungsrichter läßt Julien Villandrit unter Arrest stellen. Er kann jedoch fliehen und sich auf seinem eigenen Grundstück vor der Polizei verstecken. Rudeberg entwickelt derweil die Photos, die er am Ort der Tat geschossen hat. Um seinem geliebten Ziehsohn Pascal ein besseres Leben zu ermöglichen, beschließt er, Henri Corradin, den wahren Mörder, zu erpressen. Er händigt ihm die Photos aus, behält die Negative aber für sich. Vergeblich versucht Corradin, in den Besitz der Negative zu gelangen. Er betäubt Rudeberg und setzt dessen armselige Hütte in Brand. Im letzten Augenblick kann Julien, der von seinem Versteck aus das Feuer bemerkt, den Holzfäller retten. Rudeberg triumphiert: Seine Negative sind dem Feuer entgangen.