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| BERG-EJVIND OCH HANS HUSTRU | |
| BERG-EJVIND UND SEINE FRAU | |
| Schweden 1918 Regie: Victor Sjöström - Drehbuch: Victor Sjöström, Sam Ask nach dem Stück von Jóhann Sigurjónsson - Kamera: Julius Jaenzon, - Darsteller: Victor Sjöström, Edith Erastoff, John Ekman, Nils Aréhn, Jenny Tschernichin-Larsson, Ar tur Rolén, William Larsson, Nils Elffors, Sigurd Wallén - Produktion: AB Svenska Biografteatern - Premiere: 1.1.1918 (Stockholm) - Archiv: Svenska Filminstitutet - Farbe: schwarzweiß - 1973 m, 104 min., 17 B/s |
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Ein Meisterwerk des schwedischen Stummfilms, das die in Island spielende Geschichte eines
aus dem Gefängnis ausgebrochenen Mannes erzählt, der sich auf der Flucht in eine Frau verliebt und mit ihr in die Berge flieht. Regisseur Victor Sjöström spielt selber die Hauptrolle in
diesem bewegenden Drama, das mit großartigen Naturaufnahmen aufwartet. 'Die Entdeckung der Wirklichkeit verdankt der Film dem Mut der Schweden, die erstmals das Leben
so schildern, wie es ist, und nicht, wie man es sich erträumt.' (Heinrich Fraenkel)
Alle die, die wegen Sjöströms früherer Erfolge hohe Erwartungen an seinen neuen Film knüpften, wurden nicht enttäuscht die Kritik jubelte. In einer Kritik des französischen Regisseurs Louis Delluc kommt die atemlose Bewunderung seiner Zeitgenossen besonders gut zum Ausdruck: 'Dies hier ist zweifellos der schönste Film der Welt. Victor Sjöström hat ihn mit einer Reichhaltigkeit inszenier t, die jede Analyse übersteigt. Sein Spiel, wie das von Edith Erastoff, ist meisterhaft und natürlich zugleich. Ganz zu schweigen von der dritten und ungewöhnlichsten Figur der Natur. Hier haben wir das erste Liebesduett, das wir je im Kino gesehen haben: ein Duett, das das ganze Leben in sich umschließt.' Bo Florin: Regi: Victor Sjöström; Stockholm 2003 "Schaut man sich den Film heute an, so versteht man schnell, warum er einen solchen Enthusiasmus ausgelöst hat: Neben seiner technischen Meisterschaft, seinem Sinn für maßvolles Spiel und der Qualität der Photographie verleiht die Allgegenwart der Natur und ihrer Gewalten den handelnden Personen eine so ungewöhnliche Tiefe, daß die Kritiker Sjöström als den lebenden Beweis dafür feierten, daß das Kino eine Kunstform und keine Jahrmarktsunterhaltung sei." Tom Milne, in: Richard Roud (Hg.): Cinema. A Critical Dictionary; London 1980 "Indem er stilsicher zeitlose Themen anspricht, erreicht Sjöström die Größe Shakespeares. Verblüffenderweise aber vielleicht unabdingbar für wahre Kunst ist BERG-EJVIND ein Film von unerschütterlichem Optimismus, ein Film vom Sieg über das Böse und vom Glauben an das eigene Selbst." Adam Garbicz / Jacek Klinowski: Cinema, the Magic Vehicle; Metuchen 1975 |
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